Der passende Stoff fand sich im Herbsturlaub bei Diffus'Laine Tissus - eine Art dunkelblauer Romanitjersey mit kleinen eingearbeiteten Punkten, dessen Schnittkanten, weder rollen noch ausfransen.
Die Rückseite des Stoffes ist dadurch gestreift. Anfangs hatte ich überlegt, diese Rückseite noch mehr mit einfließen zu lassen, bei Taschen, Passe oder Kragen. Schlussendlich, wollte ich aber einen eher schlichten Blazer, der durch die kleinen Details überzeugt. Deshalb habe ich mich nur bei den von den Ösen unterlegten Streifen für die inverse Seite entschieden.
Die Schnieke Wiebke ist ein legerer Blazer, der nur drübergezogen und nicht geschlossen wird. Deshalb gibt es im Ebook auch keine Anleitung zu den Knopflöchern. Ich habe mich bei der Wahl der richtigen Größe für die Gr. 40 entschieden. Die eher knappe vordere Weite hätte ein Schließen des Blazers nicht hergegeben. Um dennoch Knöpfe anzudeuten habe ich von Chrissibag die Idee mit den Ösen übernommen.
Die Ösen und der inverse Streifen wiederholen sich sowohl an den Ärmeln als auch am Revers.
Jacken - egal welcher Art - müssen bei mir mindestens bis zur Hüfte gehen, deshalb habe ich den Schnitt in der Taille um reichlich 5cm verlängert. Bei der nächsten Wiebke würde ich ggf. sogar noch im oberen Rücken- bzw. Schulterbereich ein bisschen was zugeben.
In Summe bin ich mit dem Ergebnis aber super zufrieden. Der Schnitt hat definitiv Potential noch häufiger genäht zu werden.
Verlinkt bei Du-für-Dich-am-Donnerstag
Zutaten:
Schnitt:
Schnieke Wiebke von echt Knorke
Stoff:
dunkelblauer Romanitjersey mit Punkten von Diffus'Laine Tissus


























